ticino

im val bavona war dermassen wenig los, dass die dörfer abends stockdunkel waren. kein einziges fenster beleuchtet, eigentlich schade, denn irgendwie hätte das ja auf bildern in der blauen stunde ziemlich romantisch ausgesehen...erst bei der bearbeitung der bilder ist mir eingefallen, dass es im val bavona keinen strom gibt. die fenster sind wohl nie richtig beleuchtet...die gegend ist auch sonst ziemlich wild. es gibt im tal nicht nur keinen strom, es gibt auch kein restaurant, das am abend noch offen ist, es gibt keinen bancomaten, keine tankstelle, keinen laden und eigentlich auch sonst nicht viel. dafür gibt's umso mehr steinblöcke, zum teil so gross wie eine kirche (davon gibt's auch viel) und seit sommer 2024 gibt's auch ziemlich viele steinblöcke dort, wo einmal die strasse war! das auto ist trotzdem die bessere wahl als der öv. wir, als englisch sprechende, haben uns jedenfalls vom bus ferngehalten, weil auf der anzeige "fart" stand. wir sind übrigens nur knapp einem interview auf tele züri entgangen: auf dem nachhauseweg hat nämlich ein wolf unseren weg gekreuzt. jebiga, das isch eine wolf!